Was genau ist NIGHT REBOOT?
Welche Inhaltsstoffe sind in NIGHT REBOOT?
Warum listen wir Inhaltsstoffe auf, über die wir keine Wirkaussagen machen?
Wie nehme ich es richtig ein?
Wie lagerst Du es am besten?
Zutaten / Nährwerte / rechtliche Hinweise

Was steckt drin und wo kommt es her?

Die Inhaltsstoffe, ihre genaue Dosis und interessante Informationen.

Glycin

NIGHT REBOOT enthält 3.000 mg Glycin / 30 ml Konzentrat


Glycin ist die kleinste und einfachste der 20 proteinogenen Aminosäuren. Der französische Chemiker Henri Braconnot isolierte sie 1820, indem er Gelatine mit Schwefelsäure kochte. Die gewonnenen Kristalle nannte er zunächst „Gélatinezucker". 1847 schlug Eben Norton Horsford den Namen „Glycocoll" vor; Jöns Jacob Berzelius vereinfachte ihn 1848 zu Glycin, abgeleitet vom griechischen glykys für „süß". Damit zählt Glycin zu den ersten isolierten Aminosäuren und markiert einen Meilenstein der frühen organischen Chemie. Eine Besonderheit: Alle anderen Aminosäuren treten in zwei spiegelbildlichen Formen auf wie linke und rechte Hand. Glycin nicht. Sein Seitenrest ist nur ein Wasserstoffatom, deshalb ist Glycin mit seinem Spiegelbild identisch.



Weitere Informationen findest Du online auf National Library of Medicine PubMed





Lavendelextrakt

420 mg / 30 ml Konzentrat


Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) stammt aus dem westlichen Mittelmeerraum. Sein Name geht auf das lateinische lavare — „waschen" — zurück: Römer und Griechen parfümierten damit ihr Badewasser. Über die Alpen kam die Pflanze durch Mönche in die europäischen Klostergärten; Hildegard von Bingen beschrieb sie bereits im 12. Jahrhundert. Bis heute prägt Lavendel die Felder der Provence. Das ätherische Öl sitzt nicht im Blatt, sondern in winzigen Drüsenhaaren auf der Blütenoberfläche. Es besteht aus über 100 Einzelstoffen — vor allem Linalylacetat (30–55 %) und Linalool (20–45 %), die den typischen Duft tragen.



Weitere Informationen findest Du online auf National Library of Medicine PubMed






Bluenesse® Melissenextrakt

600 mg / 30 ml Konzentrat


Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Ihr Name geht auf das griechische mélissa — „Honigbiene" — zurück. Schon Plinius der Ältere und Dioskurides beschrieben das Kraut vor 2.000 Jahren. Karl der Große ordnete 812 im Capitulare de villis den Anbau auf allen kaiserlichen Gütern an; über die Klostergärten verbreitete sie sich in ganz Europa. Bluenesse® ist eine moderne Weiterentwicklung: Vital Solutions (Langenfeld) wählte in den 2000er-Jahren eine eigene Zuchtlinie aus und gewinnt daraus mit Wasser einen standardisierten Extrakt — mindestens 6 % Rosmarinsäure, dazu Flavonoide wie Luteolin und Apigenin. NIGHT REBOOT enthält Bluenesse® Melissenextrakt (600 mg).



Weitere Informationen findest Du online auf National Library of Medicine PubMed



Passionsblumenextrakt

249 mg / 30 ml Konzentrat


Die Fleischfarbene Passionsblume (Passiflora incarnata) stammt aus dem Süden der USA und aus Mittel- und Südamerika. Ihren Namen verdankt sie einer Deutung aus dem 16. Jahrhundert: Der Arzt Nicolás Monardes beschrieb 1569 als Erster, wie spanische Missionare in der Blüte die Passion Christi sahen — der Strahlenkranz als Dornenkrone, die fünf Staubbeutel als die fünf Wunden, die drei Narben als die Nägel des Kreuzes. Nordamerikanische Ureinwohner nutzten die Früchte lange davor als Nahrung. Verwendet werden die oberirdischen Pflanzenteile. Sie enthalten vor allem Flavonoide wie Vitexin, Isovitexin, Orientin und Isoorientin. NIGHT REBOOT enthält Passionsblumenextrakt (249 mg, 10:1, wasserextrahiert).



Weitere Informationen findest Du online auf National Library of Medicine PubMed





Gamma-Aminobuttersäure (GABA)

201 mg / 30 ml Konzentrat


Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA, ist eine Aminosäure. Anders als die 20 Eiweißbausteine wird sie aber nicht in Proteine eingebaut. Ihr Name beschreibt die Struktur: Die Aminogruppe sitzt am dritten Kohlenstoffatom nach der Säuregruppe, dem γ-Kohlenstoff. Der Chemiker Carl Schotten stellte die Substanz 1883 erstmals her, damals unter dem Namen „Piperidinsäure". Erst 1950 wiesen zwei konkurrierende Forschergruppen sie unabhängig voneinander im Gehirn von Säugetieren nach; beide Arbeiten erschienen zufällig in derselben Ausgabe desselben Fachjournals. 1987 zeigte der japanische Teeforscher Tojiro Tsushida, dass Teeblätter unter Sauerstoffabschluss GABA anreichern. Heute wird GABA durch Fermentation mit Milchsäurebakterien gewonnen.



Weitere Informationen findest Du online auf National Library of Medicine PubMed





Wann nehme ich NIGHT REBOOT ein?
Enthält NIGHT REBOOT Melatonin?
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